Ein antikes, elegantes Schreibpult mit frisch gefüllter Blumenvase.
Blick auf einen epischen Landschaftsgarten, wahlweise das Meer.
Vorhänge, die sich sanft bauschen im duftenden Wind.
Tintenflecken an den Fingern, eine leise kratzende Feder.
Dienerschaft, die lautlos die nächste Kanne Tee bringt.
Oder:
Ein Tisch unterm Pavillon am See,
neben der Schreibmaschine ein Stapel Manuskript,
fremdländisch aromatischer Sonnenschein.
So, dachte ich als Kind, sieht es aus, wenn man Autorin ist
und Werke verfasst, von denen die Welt spricht.
Ein bißchen Jane Austen.
Ein bißchen Lady Whistledown.
Ein bißchen Colin Firth und ‚Love, actually’.
A girl can dream.
Verzweifeln und verwerfen und schreiben, dann, wenn Zeit ist.
Also nie. Also nachts. Also zwischen allem anderen.
Reichlich Bildschirm und knirschende Augen.
Reichlich Tränen und Tigern.
Reichlich Brennen im Herzen.
Allein _ mit einem Thema, das so neu ist,
daß es keine Möglichkeit der Recherche gibt.
SchreibRomantik vs Realität
11. März 2024 \
‚Du schreibst das maßgebende Werk über ErdenPortale.‘
Diesen Satz hörte ich. In meinem Kopf.
In der MorgenStille auf der Yogamatte.
Ruhig. Natürlich. Als sei damit alles klar.
Ich weiß noch, daß ich auf der Seite lag,
mein zufälliger Blick auf eine weiße Karte,
auf der ich drei Elemente meiner Vision festgehalten hatte
in diesen Worten:
Haus am Wasser | Buch | Bühne
Ich verstand ihn nicht, diesen Satz. Hinter dem Wunsch, ein Buch zu schreiben, wohnte damals keine klare Idee. Ich wusste nur seit Kindertagen, daß ich gern ein Buch schreiben würde. Weil es für mich schon immer das höchste der Gefühle war, zwischen den Seiten und Geschichten zu versinken. Vermutlich auch, weil ich meine Eltern oft mit der Nase im Buch erlebte.
Ich spürte ihn allerdings tief, diesen Satz.
In jeder Zelle _ Wahrheit.
Wie das gehen sollte? Keine Ahnung.
12. März 2024 \
In einem intimen Mentoring erwähne ich die Begebenheit.
Sofort öffnet sich ein Resonanzfeld, in dem sich Impulse zeigen.
Es wird klar: Das Buch wird mich verändern, mich hinübertragen.
Es will meine Brücke zur Kraft der Weisen Alten sein.
Heute _ finde ich das alles wieder in meinen Notizen.
Dieser Gedanke war mir völlig entfallen.
Und ich weiß: Genau so ist es.
Ich bin durch das Buch eine andere geworden.
Ich bin jetzt die, die es schreiben konnte und halten kann.
Ich bin auch jenseits der Wechseljahre angekommen.
die Brücke _ geschlagen
Während des Mentorings kommt nach und nach zutage:
\ ‚Das Heiligtum kehrt zurück.‘
Heißt: Es geht um uralte weibliche Schlüssel, die lang vergessen waren.
Klarheiten, die das aktuelle Bild von Weiblichkeit demontieren.
Codes, die überlieferte weibliche Geschichte zurückführen.
Auf den Ursprung.
In die Entstehung.
Um das greifbar zu machen, musste ich meine Geschichte offenlegen.
Näher, als ich mir je zugetraut hätte.
\ Das Buch lädt aus dem Neuen, ist aber gemeint für die aktuelle Welt.
Heißt: Es ist verfasst mit der erfüllten Vision im Herzen.
Weiblichkeit von Grund auf erkannt.
Ihrer wahren Bestimmung neu anvertraut.
DIE BLAUE ROSE ° a new Jerusalem
Diese beiden Frequenzen haben sich durch die Entstehung meines Buches kristallin geklärt und zeitgemäß positioniert. Auch hier ist eine Brücke gewachsen: Von den uralten Codes hin zu modernen Unternehmerinnen, die sich heute verbinden mit den tools von morgen.
\ Die wahre Frequenz des Buches _ STILLE.
Heißt: Der tiefere Strom wohnt zwischen den Zeilen.
Er erschließt sich, wenn Du langsam liest.
Wenn Du Raum gibst.
Wenn Du atmest mit dem Buch.
Dann wird es Dich bereitwillig aktivieren.
13. März 2024 \
Nur zwei Tage nach dem ersten Kontakt in der MorgenStille
erfahre ich von einem weiteren Mentor,
wie präzise der Buchimpuls in meinem Horoskop sichtbar ist.
PunktLandung | Bestimmung
Bereits hier stehen die ersten Verlagskontakte im Raum.
Es ist noch kein Wort geschrieben.
Ich weiß noch nicht mal, daß es ein Buch über Weiblichkeit werden wird.
14. März 2024 \
Noch einen Tag später.
Auf einem Spaziergang im vertrauten KeltenWald
zeigt sich mir zum ersten Mal ein Kreis Bäume,
die ich seitdem ‚The Tree Sisters‘ nenne.
Es ist dort eine einzigartige Kraft spürbar, die sagt:
Du bist sicher. Du bist behütet. Du bist nicht allein.
Ein ErdenPortal, das mich begleitet hat
in meinen ersten sechsstelligen Monat hinein.
Rückblickend hat dort das Thema Schwesternschaft
für mich eine neue Dimension angenommen.
Als hätten die Baumschwestern gesprochen:
Du schreibst das Buch für uns, und wir schreiben es mit Dir.
Juli 2024 \
Ich öffne einen Raum, der sich um ErdenPortale dreht
und um die Heimkehr zum weiblichen UrPol
durch die Kraft dieser besonderen Plätze.
Die Verbindung der Frau zur Erde
als wesentlicher Schlüssel für Erfolg und Erfüllung
bringt in der Gruppe abgrundtiefe Themen an die Oberfläche,
die bisher nirgendwo Raum haben konnten oder durften.
Verbotenes. Verschämtes. Vergessenes. Verwahrlostes. Ver_rücktes.
Ein leises Einrasten in mir.
Weiblichkeit _ ERDE
Juli 2024 \
Ich sage zu.
Nach einem Telefonat mit Ulrike Luckmann, weiß ich:
Sie ist Profi. Sie schaut tiefer. Sie ist eine Schwester.
Mein Buch wird unter ihrer Anleitung wachsen.
August 2024 \
Buch Workshop bei Ulrike in München.
Ein sommerheißer Tag von früh bis spät.
Die Wände ihres Büros füllen sich Stunde um Stunde
mit Seite um Seite Whiteboard Papier meiner Kapitelstruktur.
Sie stellt viele weitende Fragen, und es wird klar,
daß die ErdenPortale nicht alles sind, um das es geht,
daß der Kreis, der Umfang, das Tor weiter sein möchte,
daß Weiblichkeit an sich das tragende Element ist.
Wir stärken uns mit köstlichem pain au chocolat
vom französischen Bäcker nebenan.
Wir trinken reichlich Wasser.
Wir halten fest. Wir verwerfen. Wir ordnen.
Ich fahre nach Hause mit einer Rolle Papier
und einer fertigen Inhaltsstruktur für mein gesamtes Buch.
September 2024 \
Die ersten Worte auf dem Bildschirm.
Der Einstieg ins Schreiben ist Haithabu,
mein Erleben auf dem Holzsteg der Wikingersiedlung,
das mir den weiblichen UND männlichen Pol
in einem eindrücklichen Hologramm vor Augen führte.
Es hat begonnen.
Oktober 2024 \
In Ulrikes Schreibgruppe, der ich nun angehöre,
eine Notiz an mich zu meiner ersten abgelieferten Datei:
‚Sehr schön geschrieben – es entsteht hier ein neues Genre,
eine Mischung aus Prosa und Sachbuch.‘
Ich erinnere mich an mein Herzklopfen.
Ein neues Genre.
Da sind sie wieder, die neuen Maßstäbe, die ich lebenslang setze.
November 2024 \
Tiefpunkt als Unternehmerin.
Ich buche eine ‚high energy‘ und ‚sisterhood‘ mastermind,
die sich als harte Fassade entpuppt.
Meine Vergangenheit in toxischen Beziehungsfeldern
holt mich hier ein in einer Form, mit der ich nicht gerechnet habe.
Ich verlasse die Gruppe. Ich verliere viel Geld.
Das fünfte Kapitel, in dem es um Business geht, sträubt sich.
/ natürlich
Zuerst der Durchgang.
Dann kann ich das schreiben.
Mitten in der eigenen Verkörperung halte ich eine MeisterKlasse,
die Business und Weiblichkeit und toxische Felder aufgreift
und die inflationär sprießenden Begriffe ‚feminine‘ und ‚female‘
demontiert, seziert, klärt und heilsam einordnet.
Tiefe Berührung bei den Teilnehmerinnen.
Ich lerne, was die Frauen in Wahrheit bewegt.
Dann, wenn alle Fassaden fallen und niemand mehr urteilt.
Ich erkenne, was mich selbst im Innersten bewegt.
Dann, wenn ich Auflösung erlaube.
| durchlässig
Mein Unternehmen steht in dieser Zeit täglich in Frage.
Will ich das noch? Will ich es so? Will ich dieses Leben?
Oft, sehr oft, spür ich zu all dem ein deutliches Nein.
Ich lasse Kapitel fünf vorerst ruhen
und wende mich dem unberührten Anfang zu.
Kapitel eins.
Ulrikes Rückmeldung landet zellulär und zeigt mir:
Das hier ist wichtig.
‚… ein unglaublich intensiver Ansatz für das erste Kapitel. Es wird Frauen im Tiefsten berühren oder sie werden dich zur Feindin erklären – ich glaube dazwischen gibt es nichts. Volle Polarität.‘
Der Rest _ ist Schreiben.
Ich hab meinen roten Faden _ nach einer Weile _ wiedergefunden.
Ich hab mich neu definiert als Unternehmerin _ jenseits des Abgrunds.
Ich hab das Buch übernehmen lassen.
Es hat einen eigenen Willen.
Es wollte den Arbeitstitel behalten, der massiv polarisiert.
Es wollte den Abschnitt über Dachau _ Herzstück _ noch im Hintergrund.
Es wollte mich auf dem Cover, trotz meines Wunsches,
hinter der Botschaft zurückzutreten.
Zu bescheiden?
I don’t know.
Neun Monate hab ich geschrieben.
Weitere neun Monate hat es gedauert bis zum Verlag.
Das Exposé hab ich edelst verschickt.
Auf Gmund Papier gedruckt.
In einem schwarzen Umschlag mit Knopf und Fadenverschluß.
Mit einer BussardFeder zur handgeschriebenen Karte.
Jede Handlung relevant, auch wenn letztlich alles anders kam.
Frequenz wirkt _ immer
‚Das Weib an seinem Platz – Was ist die wahre Bestimmung der Frau heute?‘
Dieses Buch war für mich bestimmt.
Ich war für dieses Buch bestimmt.
SchreibRomantik hin oder her.
Die ersten Zeilen für das zweite Buch sind geschrieben.
Im Marketing Paper des Verlags steht:
‚Die Autorin ist bühnenfähig.‘
Bleibt noch das Haus am Wasser.
work _ in progress